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Welche Chancen, welche Freiheiten hat eine Kirchenmusikerin oder ein Kirchenmusiker?
Je nach individuellen Neigungen können – und sollen – die Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker eigene Schwerpunkte setzen. Ihre künstlerische Verantwortung und persönlichen Freiheiten sind größer als in vielen anderen musikalischen Berufen. In der Gemeinde sind Sie beispielsweise selbst dafür verantwortlich, wieviel Sie von Ihrem Chor verlangen können und welche Musikstile Sie besonders pflegen.
Auch Ihre Zeitgestaltung liegt zu einem großen Teil bei Ihnen. Außer den „festen Terminen“ wie Gottesdienste, Amtshandlungen wie Hochzeiten oder Beerdigungen, Chorproben und Teambesprechungen organisieren Sie Ihre Arbeit selbst. Zwar sind Wochenenddienste die Regel, und auch in der Woche werden Sie an manchen Abenden zu tun haben – aber diese unregelmäßigen Arbeitszeiten werden mehr als aufgewogen durch vielfältige musikalische Erfolgserlebnisse und eigene kreative Gestaltungsmöglichkeiten Ihres Berufes.
Auch die Gottesdienstgestaltung bestimmen Sie mit. Ihre besondere Kompetenz ist gefragt – und Ihre Fähigkeit, dabei auch die Besonderheiten und Talente in der Gemeinde einzubeziehen. Sie arbeiten zum großen Teil mit Menschen, die aus persönlicher Neigung und eigenem Antrieb singen oder musizieren und die gerne zu den von Ihnen geleiteten Gruppen kommen.
Die Verdienstmöglichkeiten hauptberuflicher Kirchenmusiker lassen sich etwa mit denen des Lehrerberufes an allgemeinbildenden Schulen vergleichen.
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